Diese Übersicht beinhaltet zusätzliche Informationen zu den oben dargestellten Indikatoren, wie eine kurze Definition des Indikators und eine Beschreibung des politisch festgelegten Zielwertes sowie die politische Intention für die Auswahl des Indikators.
Definition (Text aus dem Indikatorenbericht 2022 - Stand 31.10.2022) |
Der Indikator Gesamtrohstoffproduktivität setzt den Wert aller an die letzte Verwendung abgegebenen Güter (in Euro, preisbereinigt) in Relation zur Masse der für ihre Produktion im In- und Ausland eingesetzten Rohstoffe (in Tonnen). Die letzte Verwendung umfasst dabei sowohl inländischen Konsum und inländische Investitionen als auch den Export. |
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Ziel und Intention (Text aus dem Indikatorenbericht 2022 - Stand 31.10.2022) |
Die Entnahme von Rohstoffen ist immer mit einer Beeinträchtigung der Natur verbunden. Durch die steigende Nachfrage nach Rohstoffen werden weltweit zunehmend Rohstoffvorkommen in Gebieten erschlossen, die besonders sensibel auf menschliche Einflüsse reagieren. Daher hat sich die Bundesregierung bereits im Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) II im Jahr 2016 das Ziel gesetzt, dass die Gesamtrohstoffproduktivität weiterhin steigen soll. In den Jahren 2000 bis 2010 nahm die Gesamtrohstoffproduktivität bereits um durchschnittlich rund 1,6 % jährlich zu. Ein solch positiver Trend soll bis zum Jahr 2030 fortgesetzt werden. |
Definition |
Der Indikator stellt die Gesamtrohstoffproduktivität im Vergleich zum Basisjahr 2010 dar. Der Indikator setzt den Wert aller an die letzte Verwendung abgegebenen Güter (in Euro, preisbereinigt) in Relation zur Masse der für ihre Produktion im In- und Ausland eingesetzten Rohstoffe (in Tonnen). Die letzte Verwendung umfasst dabei sowohl inländischen Konsum und inländische Investitionen als auch den Export. Im Nenner des Indikators werden sowohl aus der Umwelt entnommene abiotische und biotische Rohstoffe berücksichtigt als auch Pflanzenmaterial, das durch die Land- und Forstwirtschaft produziert wurde. In der Grafik sind sowohl der Indikator selbst als auch Zähler und Nenner einzeln dargestellt. |
Intention |
Die Entnahme von Rohstoffen ist immer mit einer Beeinträchtigung der Natur verbunden. Durch die steigende Nachfrage nach Rohstoffen werden weltweit zunehmend Rohstoffvorkommen in Gebieten erschlossen, die besonders sensibel auf menschliche Einflüsse reagieren. Daher hat sich die Bundesregierung bereits im Deutschen Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) II im Jahr 2016 das Ziel gesetzt, dass die Gesamtrohstoffproduktivität weiterhin steigen soll. |
Ziel |
Beibehaltung des Trends der Jahre 2000-2010 bis 2030 |
Art des Ziels |
Ziel mit konkretem Zielwert |
Umsetzung in der Wettersymbolberechnung |
Das Ziel lässt verschiedene Interpretationen zu. Für die hier vorgenommene Bewertung des Indikators 8.1 wird das geometrische Mittel der Steigerung des Indikatorwertes zwischen 2000 und 2010 berechnet und als Grundlage für den gewünschte Verlauf bis 2030 verwendet. Normiert auf den Wert von 2010 ergibt sich so ein Zielwert von 136,8 für das Jahr 2030. Entsprechend soll die Gesamtrohstoffproduktivität bis 2030 auf mindestens 136,8 Prozent des Wertes von 2010 gesteigert werden. |
Bewertung | |
Datenstand |
15.01.2025 |