Diese Übersicht beinhaltet zusätzliche Informationen zu den oben dargestellten Indikatoren, wie eine kurze Definition des Indikators und eine Beschreibung des politisch festgelegten Zielwertes sowie die politische Intention für die Auswahl des Indikators.
Definition (Text aus dem Indikatorenbericht 2022 - Stand 31.10.2022) |
Der Indikator „Endenergieproduktivität“ stellt die Entwicklung der Wertschöpfung je eingesetzte Einheit Endenergie dar. Der Begriff „Endenergie“ bezieht sich dabei auf den Teil der Energie, der energetisch als thermische oder elektrische Energie zur Herstellung von Gütern oder zur Nutzung in den privaten Haushalten zur Verfügung steht. |
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Ziel und Intention (Text aus dem Indikatorenbericht 2022 - Stand 31.10.2022) |
Die Senkung des Energieverbrauchs durch eine Steigerung der Energieeffizienz ist neben dem Ausbau erneuerbarer Energien die zweite tragende Säule der Energiewende. Ziel ist es, mit möglichst wenig Energie viel wirtschaftliche Leistung zu erreichen. Energieeinsparung schont Klima und Umwelt, trägt zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie bei. |
Definition |
Der Indikator Endenergieproduktivität (7.1.a) stellt die Entwicklung der Wertschöpfung je eingesetzte Einheit Endenergie im Vergleich zum Basisjahr 2008 dar. Der Begriff „Endenergie“ bezieht sich dabei auf den Teil der Energie, der energetisch als thermische oder elektrische Energie zur Herstellung von Gütern oder zur Nutzung in den privaten Haushalten zur Verfügung steht. Der Indikator 7.1.b stellt die Entwicklung des Primärenergieverbrauchs im Vergleich zum Basisjahr 2008 dar. Der Primärenergieverbrauch errechnet sich als Summe aus dem Endenergieverbrauch, dem nichtenergetischen Verbrauch sowie dem Saldo in der Umwandlungsbilanz. In der Umwandlungsbilanz wird die Umwandlung von Energieträgern jeweils als Einsatz und Ausstoß dargestellt. In der Umwandlungsbilanz werden ebenfalls der Eigenverbrauch in den Umwandlungsbereichen sowie die Fackel- und Leitungsverluste verbucht. |
Intention |
Die Senkung des Energieverbrauchs durch eine Steigerung der Energieeffizienz ist neben dem Ausbau erneuerbarer Energien die zweite tragende Säule der Energiewende. Ziel ist es, mit möglichst wenig Energie viel wirtschaftliche Leistung zu erreichen. Energieeinsparung schont Klima und Umwelt, trägt zur Verbesserung der Versorgungssicherheit und zur Wettbewerbsfähigkeit der Industrie bei. |
Ziel |
7.1.a: Deutliche Steigerung |
Art des Ziels |
7.1.a: Zielrichtungsvorgabe |
Umsetzung in der Wettersymbolberechnung |
Die Endenergieproduktivität (7.1.a) soll steigen. Der Primärenergieverbrauch (7.1.b) soll bis 2030 auf höchstens 60,7 Prozent des Wertes von 2008 gesenkt werden. |
Bewertung | |
Datenstand |
15.01.2025 |