Diese Übersicht beinhaltet zusätzliche Informationen zu den oben dargestellten Indikatoren, wie eine kurze Definition des Indikators und eine Beschreibung des politisch festgelegten Zielwertes sowie die politische Intention für die Auswahl des Indikators.
Definition (Text aus dem Indikatorenbericht 2022 - Stand 31.10.2022) |
Der Indikator gibt die Anzahl der Frauen und Mädchen in Entwicklungs- und Schwellenländern an, die durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen deutscher entwicklungspolitischer Zusammenarbeit erreicht wurden. Dabei wird in finanzielle (FZ) und technische Zusammenarbeit (TZ) unterschieden. |
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Ziel und Intention (Text aus dem Indikatorenbericht 2022 - Stand 31.10.2022) |
Die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen und Mädchen in Entwicklungs- und Schwellenländern soll gestärkt werden. Daher soll bis 2030 die Anzahl der durch deutsche Entwicklungszusammenarbeit beruflich qualifizierten Frauen und Mädchen in Entwicklungs- und Schwellenländern sukzessive um ein Drittel gegenüber dem Jahr 2015 erhöht werden. Dies entspricht der von der Bundesregierung im Rahmen des G7-Gipfels im Jahr 2015 eingegangenen Verpflichtung zur Mädchen- und Frauenbildung. |
Definition |
Der Indikator stellt die Anzahl der Frauen und Mädchen (in 1 000) dar, die durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen deutscher entwicklungspolitischer Zusammenarbeit in Entwicklungs- und Schwellenländern erreicht wurden. Dabei wird in Finanzielle (FZ) und Technische Zusammenarbeit (TZ) unterschieden. Zur Finanziellen Zusammenarbeit gehören günstige Kredite, Beteiligungskapital oder Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Leistungen der Technischen Zusammenarbeit sind vor allem Beratung, in begrenztem Umfang auch die Lieferung von Sachgütern, das Erstellen von Anlagen sowie Studien und Gutachten. |
Intention |
Die wirtschaftliche Teilhabe von Frauen und Mädchen in Entwicklungs- und Schwellenländern soll gestärkt werden. Daher soll bis 2030 die Anzahl der durch deutsche Entwicklungszusammenarbeit beruflich qualifizierten Frauen und Mädchen in Entwicklungs- und Schwellenländern sukzessive um ein Drittel gegenüber dem Jahr 2015 erhöht werden. Dies entspricht der von der Bundesregierung im Rahmen des G7-Gipfels im Jahr 2015 eingegangenen Verpflichtung zur Mädchen- und Frauenbildung. |
Ziel |
Sukzessive Steigerung bis 2030 um ein Drittel verglichen mit Basisjahr 2015 |
Art des Ziels |
Ziel mit konkretem Zielwert |
Umsetzung in der Wettersymbolberechnung |
Die Anzahl von Frauen und Mädchen, die jährlich durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen deutscher entwicklungspolitischer Zusammenarbeit erreicht werden, soll bis 2030 auf 473 000 (Erhöhung um ein Drittel des Wertes von 2015) erhöht werden. |
Datenstand |
15.01.2025 |